Maxim & Dominik holen 1,5:3,5-Rückstand auf!

( „SV Gambit Leideneck“ mit wichtigem Punktgewinn in der Bezirksliga )

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Bezirksliga
: 7. Runde vom 1. Februar 2020
SV Gambit Leideneck – SSG Hunsrück (3,5:3,5)

Die Bezirksliga-Saison 2019/20 ist drei Spieltage vor Saisonende so spannend wie selten zuvor. Während es an der Tabellenspitze zum Aufeinandertreffen der beiden noch Punktverlustfreien Mannschaften „SV Güls 1956“ gegen den „SC Einrich“ kam, ist auch der Kampf um den Klassenerhalt noch lange nicht entschieden. Der vorletzte „SV Gambit Leideneck“ hat aktuell drei Mannschaftspunkte und muss in der siebenten Runde gegen die „SSG Hunsrück“ Farbe bekennen. Der Tabellenletzte „SG Pieroth“ hat zwar vor der drittletzten Runde nur einen Mannschaftspunkt auf dem Konto, hat aber das einfachste Restprogramm. So spielt die „SG Pieroth“ am 7. Spieltag gegen den „SV Turm Lahnstein II“, die vor dem Spieltag mit 4 Mannschaftspunkten auf dem drittletzten Tabellenplatz stehen.

Die drittletzte Möglichkeit für den „SV Gambit Leideneck“ Punkte gegen den Abstieg einzufahren, war somit das Heimspiel gegen die „SSG Hunsrück“. Da sich die Leidenecker Schachfreunde, die bisherigen drei Mannschaftspunkte alle zuhause erspielt haben, rechnete man sich auch an diesem Spieltag leichte Außenseiter-Chancen ein. Pünktlich um 18 Uhr konnte dann der Mannschaftskampf in Leideneck beginnen, wobei beide Mannschaften in Bestbesetzung antreten konnten.

Es entwickelten sich teilweise schnelle Spiele. „Volker Kraft“ überraschte den Leidenecker „Thomas Brodam“ an Brett 3 mit seiner Eröffnung, so kam „Thomas Brodam“ bereits nach knapp 10 Zügen arg in Bedrängnis. „Klaus Hoffmann“ hatte es an Brett 5 gegen „Maxim Rudolf“ hingegen gar nicht so eilig. Der Spieler der „SSG Hunsrück“ hatte knapp 90 Minuten verbraucht, während „Maxim Rudolf“ erst eine gute viertel Stunde von seiner Uhr runter hatte – was am Spielende noch eine große Rolle spielen sollte!

Die erste Entscheidung fiel dann an Brett 1. „Valerij Makarevic“ konnte sich in einer offen geführten Partie mit einem Angriff über den Damenflügel gegen „Horst Augustin“ durchsetzen und seine Partie für den „SV Gambit Leideneck“ zur 1:0-Führung gewinnen. Kurz danach musste jedoch „Heiko Wida“ an Brett 7 die Überlegenheit von „Gerhard Landsmann“ anerkennen und es stand 1:1. Kurz darauf einigten sich an Brett 2 „Alexander Frühauf“ und „Michael Vogt“ auf ein Remis.

Als nächstes gingen die Fahnen des „SV Gambit Leideneck“ schon fast unter. Denn an Brett 4 gab „Dr. Gerd Müller“ nach langem Kampf gegen „Thomas Klingels“ mit einer Leichtfigur weniger auf. Fast gleichzeitig musste auch „Thomas Brodam“ an Brett 3 gegen „Volker Kraft“ die Segel streichen, womit der „SV Gambit Leideneck“ plötzlich mit 1,5:3,5 zurücklag.

In den letzten beiden noch offenen Partien spielten für den „SV Gambit Leideneck“ jetzt nur noch Vater und Sohn „Maxim & Dominik Rudolf“. „Dominik“ hatte an Brett 6 gegen „Jörg-Christian Fröhling“ in schwieriger Stellung eine Leichtfigur gegen 2 Bauern, was evt. für einen Sieg ausreichen könnte.

Die Stellung an Brett 5 zwischen „Maxim Rudolf“ und „Klaus Hoffmann“ war jedoch immer noch ausgeglichen – vielleicht eher mit etwas mehr Raum für den Spieler der „SSG Hunsrück“. Hier kam aber nun immer mehr die Zeit zum Tragen – 2 Stunden für 40 Züge und eine Stunde für den Rest der Partie. Und während „Klaus Hoffmann“ dadurch gegen „Maxim Rudolf“ immer mehr in Zeitnot geriet, konnte sein Sohn „Dominik“ an Brett 6 eine Unachtsamkeit seines Gegners „Jörg-Christian Fröhling“ ausnutzen und seine Partie gewinnen. Damit konnte der „SV Gambit Leideneck“ auf 2,5:3,5 verkürzen, womit ein Mannschaftsremis plötzlich doch nochmal in greifbare Nähe rückte!

Und so nahm das Drama seinen Lauf! Denn „Klaus Hoffmann“ von der „SSG Hunsrück“ hatte mittlerweile nur noch 5 Minuten auf seiner Uhr und geriet gegen „Maxim Rudolf“ (der auf seiner Uhr noch 45 Minuten länger hatte) immer mehr in Zeitnot. „Klaus Hoffmann“ schaffte es aber noch einen durchgekommenen Bauern in eine Dame umzuwandeln. „Maxim“ konnte diese Dame zwar mit seinem Läufer schlagen, lag damit aber schon einen Läufer und 2 Bauern im Rückstand. Doch dann fiel endlich die Klappe der Uhr von „Klaus Hoffmann“ und „Maxim Rudolf“ zeigte dies an.

Das Mannschaftsremis von 3,5:3,5 war damit perfekt! Für den „SV Gambit Leideneck“ war dieser Punktgewinn „Gold“ wert. Denn wie sich etwas später herausstellte, konnte der Tabellenletzte „SG Pieroth“ gegen den „SV Turm Lahnstein II“ mit 4,5:2,5 seinen ersten Saisonsieg einfahren und ist damit nur noch einen Punkt hinter dem „SV Gambit Leideneck“. Der Verlierer des Tages war damit die zweite Mannschaft aus Lahnstein, die jetzt in der Tabelle punktgleich (mit nur einem Brettpunkt Vorsprung) mit dem „SV Gambit Leideneck“ sind. Und da der „SV Turm Lahnstein II“ in den letzten beiden Runden noch gegen die beiden punktgleichen Spitzenreiter „SV Güls 1956“ und „SC Einrich“ antreten muss, scheint der Abstiegskampf in der Bezirksliga-Saison 2019/20 ein wahrer Krimi zu werden!

• Ergebnisse: SV Gambit Leideneck I (Bezirksliga)

 Euer
„Schachverein Gambit Leideneck“
(BezirksligaA-KlasseB-Klasse/Süd)
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